Kinotipp: „Die vierte Macht“ mit Moritz Bleibtreu

Dass das deutsche Kino sich schon lagen aus seinem Schattendeisein gelöst hat, dürfte insbesondere Kionofans hinlänglich bekannt sein . Mit „Die vierte Macht“ wollen deutsche Kinomacher anscheinend einmal mal mehr den Beweis antreten. Der Polit-Thriller, der ab Donnerstag in deutschen Kinosälen zu sehen ist, hat bereits im Vorfeld viel Aufmerksamkeit bekommen. Das mag zum einen an der Besetzung der Hauptrolle mit Moritz Bleibtreu liegen, andererseits sicher auch in der ebenso aktuellen wie brisanten Story des Films.

Bleibtreu spielt darin den deutschen Journalisten Paul, der bei einer Moskauer Boulevard-Zeitschrift anheuert, um Abstand zu seinem Berliner Szeneleben zu gewinnen. Durch seine Berichte über die Schönen und Reichen steigert er mühelos die Auflage des Blattes und sein Leben wird mehr oder weniger zu einer einzigen Party. Als er die schöne Russin Katja kennen, nimmt sein Leben allerdings einen ganz anderen Verlauf. Sie bringt ihn dazu, einen politischen Nachruf zu veröffentlichen. Paul und muss daraufhin zusehen, wie Katja Opfer eines Bombenanschlags wird und er selbst der Beihilfe zum Terrorismus angeklagt wird.

Mit „Die vierte Macht“ verdeutlicht Regisseur und Drehbuchautor Dennis Gansel (Die Welle/Napola) in einem Handlungsstrang des Films eindringlich, wie der am Wochenende zu Ende gegangene Präsidentschafts-Wahlkampf in Russland mit Meldungen zum Antiterror-Kampf angeheizt wurde.

Die Vorpremiere in Braunschweig startet morgen, Mittwoch, den 7. März 2012 um 20.00 Uhr im C1-Kino.

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